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Viele Tauchschulen und Verbände verlangen eine Tauchtauglichkeitsuntersuchung, bevor sie einen Sporttaucher zu einem Tauchkurs zulassen. Die meisten Tauchbasen in aller Welt verlangen ebenfalls von ihren Tauchgästen eine tauchärztliche Untersuchung. Auch die Versicherungen der Tauchbasen verlangen eine Untersuchung, ebenso wie viele Reiseveranstalter, um bei Unfällen Haftungsausschlüsse geltend zu machen. In vielen Ländern, ist es auch möglich, sich gegen eine kleine Gebühr vor Ort tauchärztlich untersuchen und sich so die „Tauglichkeit zum Tauchen“ bestätigen zu lassen. Ein Teil der Tauchbasen verzichtet auf eine Tauchtauglichkeitsuntersuchung und lässt sich vom Taucher selbst durch eine Erklärung die Gesundheit bestätigen. Damit geht das Haftungsrisiko auf den Taucher über und Versicherungen können im Fall eines Unfalls die Behandlungskosten zurückfordern oder eine Lebensversicherung nicht auszahlen.

Sporttaucher

Im Gegensatz zu Berufstauchern, für die eine jährliche Tauchtauglichkeitsuntersuchung durch entsprechende Verordnungen zwingend vorgeschrieben ist, müssen sich Sporttaucher nicht ärztlich untersuchen lassen, um ihren Sport ausüben zu können.

Neben den rein medizinischen Gründen, die trotz der fehlenden Verpflichtung für die Durchführung einer regelmäßigen Tauglichkeitsuntersuchung sprechen, sind es versicherungs- und haftungsrechtliche Gründe, die bei vielen Tauchsportorganisationen dazu geführt haben, dass auch von Sporttauchern die Vorlage einer gültigen ärztlichen Tauglichkeitsbescheinigung verlangt wird.

Ärztliche Tauglichkeitsbescheinigungen werden z.B. bei der Anmeldung zu Anfängerkursen, vor weiterführenden Brevetierungen, sowie auf Tauchbasen in Urlaubsgebieten generell verlangt.

Zum Umfang der Tauglichkeitsuntersuchung und zur Qualifikation des untersuchenden Arztes gibt es Empfehlungen der Fachgesellschaften. Dies sind keine gesetzlich verbindlichen Bestimmungen. Für Ihre Sicherheit beim Tauchen und für die Haftung des untersuchenden Arztes ist die Einhaltung jedoch sehr empfehlenswert.

Wir führen Tauglichkeits-Untersuchungen für Sporttaucher nach den Empfehlungen von GTÜM durch und verwenden die entsprechenden Untersuchungsbögen.

Untersuchungsablauf

  • Allgemeine Gesundheits-Vorgeschichte (Anamnese) und sportmedizinische Vorgeschichte
  • Internistische Durchuntersuchung
  • Neurologische Untersuchung (incl. Reflexe, Gleichgewichtsystem)
  • Ohrspiegelung mit Valsalva-Manöver
  • Lungenfunktionstest
  • Ruhe-EKG, ab 40 Jahren Fahrrad-Ergometrie mit Belastungs-Ekg
  • Blut- und Urin-Untersuchung (nur bei Auffälligkeiten)
  • Bei Auffälligkeiten werden evtl. zusätzliche Untersuchungen erforderlich (z.B. Röntgenbild der Lunge, Herzechokardiographie)

 

 

Wie oft sollten Sie sich untersuchen lassen?

Das Untersuchungsintervall für Sporttaucher ist vom Lebensalter abhängig. Die GTÜM empfiehlt die Untersuchung:

  • spätestens nach 3 Jahren, wenn Sie zw. 18 und 39 Jahre alt sind
  • spätestens nach 1 Jahr, wenn Sie unter 18 Jahre alt sind oder wenn Sie 40 Jahre oder älter sind
  • Auch nach einem Tauchunfall sollte die Tauchtauglichkeit von einem Tauchmediziner erneut beurteilt werden

Das Untersuchungsintervall für Berufstaucher (z. B. FeuerwehrtaucherRettungstaucher) und Überdruckarbeiter ist im Berufsgenossenschaftlicher Grundsatz G 31 geregelt.

  • muss jährlich erfolgen. 

Unsere Leistungen

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Hausärztliche Versorgung

Wir sind der Hausarzt für die Kinder und Jugendlichen bis 18 Jahre. Dies bedeutet wir kümmern uns um alle gesundheitlichen Belange des heranwachsenden Menschen von den Besonderheiten der Frühgeburtlichkeit bis zu den Besonderheiten des Erwachsenwerdens. Sorgen und Nöte von Eltern und Großeltern mit ihren Sprößlingen, bis hin zu Euren Sorgen und Nöten mit Euch selbst, Euren Eltern/ Großeltern, manchmal auch schon Euren eigenen Kindern.

Vorsorgen

Außer der Kindervorsorge U1, die in den ersten 30 Lebensminuten des Kindes gemacht wird, führen wir sämtliche Vorsorgen von der U2 bis zur J2 in unserer Praxis durch, für die U2 bieten wir ggf. auch einen Hausbesuch an. Relevante Auffälligkeiten in der kindlichen Entwicklung und schwerwiegende Erkrankungen sollen hierbei frühzeitig festgestellt und dadurch erfolgreich behandelt werden.

Die detaillierten Abläufe werden hier beschrieben:

Hüftsonografiescreening

Die hüftsonografische Screeninguntersuchung ist in Deutschland seit dem 1. Januar 1996 als Bestandteil der Kinder-Richtlinien im Rahmen der dritten Vorsorgeuntersuchung (U3) eingeführt worden. Gegebenfalls wird eine Voruntersuchuung auch schon wenige Tage nach der Geburt bei der U2 durchgeführt. Die Hüftsonografie ist für die Säuglinge nicht belastend und kann beliebig oft wiederholt werden. Die Sonografie ist als bildgebende Untersuchung bereits zu einem Zeitpunkt möglich, bei dem die Therapie meistens sehr schonend, rasch und effektiv durchgeführt werden kann, so dass Beeinträchtigungen im Lauflernalter nicht mehr vorkommen. Bei auffälligem Befund oder Therapiebedürftigkeit müssen Verlaufskontrollen durchgeführt werden.

Entwicklungsdiagnostik

Unser Leben besteht aus fortdauernder Anpassung an die Umwelt.

Im Kindes- und Jugendalter ist diese Entwicklung besonder rasant und höchst empfindlich, so dass sich rasch Fehlentwicklungen ergeben. Dies zu erkennen ist insbesondere die Aufgabe von Kinder- und Jugendärzten:

Entwicklungsdiagnostik bei Kindern

Impfungen

Wir impfen nach dem 2. Monat alles Notwendige (Impfkalender), in Absprache mit den Familien. Wir impfen gerne auch die Erwachsenen.

siehe auch: Impfungen

Tauchmedizin

Tauchmedizin

Die Tauchmedizin beschäftigt sich mit den Effekten auf den menschlichen Körper durch den Aufenthalt im Wasser und unter Wasser. Von Bedeutung sind hierbei die Einwirkungen der Immersion (= Eintauchen des Körpers in eine Flüssigkeit), die Einwirkung des erhöhten Umgebungsdruck auf Körper und Tauchausrüstung und die Wirkung der Atemgase unter erhöhten Druckbedingungen. Das Sporttauchen erfreut sich zunehmender Beliebtheit, die Zahl der Tauchanfänger sowie der erfahrenen Taucher steigt stetig an. Um Tauchunfällen vorzubeugen, werden seit einiger Zeit regelmäßige medizinische Kontrollen empfohlen oder sogar vorgeschrieben: Tauchtauglichkeit

Reisemedizin

Gut beraten in den Urlaub:

Wir bieten reisemedizinische Beratung insbesondere für Familien an.

Wikipedia: Reisemedizin

  • Impfberatung zu und Durchführung von Standard- und Reiseimpfungen
  • Gelbfieberberatung und -Impfung
    • ggf. Ausstellung eines Impfbefreiungszeugnisses
  • Beratung zur Malariavorbeugung und Notfallmedikation
  • Mückenschutz und Sonnenschutz
  • Wasser- und Nahrungsmittelhygiene
  • Reisen mit Kindern
  • Reisen im Alter
  • Reisen mit chronischen Krankheiten
  • Beratung zu speziellen Gesundheitsrisiken (u.a. Höhenkrankheit, Tauchen)
  • Zusammenstellung einer individuellen Reiseapotheke

Öffnungszeiten

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Terminsprechstunde
Telefonzeiten
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nur Termine
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Dienstag
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1500 - 1600
Mittwoch
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Donnerstag
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Freitag
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